Jahrgedächtnis für den Stifter unserer Barock-Kirche

Am Dienstag, 10. Februar 2026, feiern wir um 18.00 Uhr die Abendmesse als Jahrgedächtnis für den Stifter unserer barocken Klosterkirche S. Maria Rotunda, Kaiser Ferdinand II. (1578 – 1637), der sich für seine Donation ein immerwährendes Totengedächtnis in der Dominikanerkirche erbat. Zelebrant ist P. Pfr. Christoph Wekenborg OP, der auch eine Ansprache zu Kaiser Ferdinand II. hält.

Die heutige Barock-Basilika ist seit dem 13. Jh. bereits der dritte Kirchbau der Dominikaner an dieser Stelle. Nach den Verwüstungen und einem Teilabriss der gotischen Vorgängerkirche im Zuge der Türkenbelagerung und des Festungsbaus im 16. Jh. versprach das Kaiserhaus den Dominikanern einen Neubau.

Erst Kaiser Ferdinand II. jedoch löste 1631 mit der Grundsteinlegung der heutigen Barock-Kirche, die 1634 ihre Weihe empfing, das Versprechen ein.

An der Fassade erinnert das Wappen Kaiser Ferdinands II. (über der Eingangspforte; s. Foto) und die monumentale Stifterinschrift an diese Donation. Ferdinand, von den Jesuiten in Ingolstadt streng im katholischen Glauben erzogen, wurde die treibende Kraft der Rekatholisierung Österreichs. Dabei stützte er sich vor allem auf die Jesuiten, aber auch die Dominikaner unterstützten ihn im Wiedererstarken des Katholizismus maßgeblich, weshalb er diese auch großzügig förderte.