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P. Clemens Wehrle O.P.

Geboren bin ich 1940, am 6.5., mit dem Taufnamen Wilhelm versehen, mitten hinein in den beginnenden Krieg Hitler-Deutschlands gegen Frankreich in Süddeutschland nahe des Rheins. Als Kriegskind bin ich aufgewachsen. Meine Vorfahren stammen auf der Vaterseite aus dem bäuerlichen, auf der Mutterseite aus kleinbürgerlichem Milieu.

Kriegs- und Nachkriegszeit blieben für mich bestimmend für mein Heranwachsen und prägend für mein Leben. Die ersten französischen Worte lernte ich bei den Besatzungssoldaten, die unser Dorf ab 1945 auf Jahre hin beherrschten. Es folgte das Gymnasium mit dem Abitur (Matura) in Freiburg 1960, wo ich die Dominikaner kennenlernte.

In Freiburg begann ich mit dem Studium; dann trat ich in den Orden ein (21.9.1960), unterbrach das Studium an der ordenseigenen Hochschule in Walberberg 1966/67 mit einem Praktikum in einem Kinder- und Jugenddorf und vollendete es in Wien 1969.
Der Wiener Konvent war jetzt meine Bleibe bis 1972, wobei ich als Religionslehrer an der Wiener Neulandschule am Laarberg wirkte.

Meine weiteren Stationen waren:

1972-84
Kaplan und Pfarrer in der großen Stadtrandpfarre St. Albert, München.
1984-90
Rückkehr nach Wien als Verantwortlicher für die Begleitung und Ausbildung der jungen Mitbrüder.
1990-93
"Intermezzo" mit einer Sabbatzeit und Mitwirken an einem (missglückten) Neugründungsversuch eines Klosters in Bronnbach bei Würzburg.
Ab 1993
wieder im Wiener Konvent als Seelsorger und Begleiter, im Einzelgespräch und in Ignatianischen Einzelexerzitien, für die ich zwei Jahre lang bei den jesuitischen Mitbrüdern nochmals »in die Schule ging«.

Meine Tätigkeitsfelder sind vielfältig:

Ich stehe für das Seelsorgsgespräch und für die Beichte zur Verfügung.

Ich versuche, über längere Zeit Menschen geistlich zu begleiten. Dies ist ein Freundesdienst, der dem Menschen zu größerer Klarheit in der Bewältigung seines Lebens helfen soll.

Ich begleite Einzelexerzitien an verschiedenen Orten, die geistliche Begleitung in konzentrierter Form schenken möchten.

Ich gestalte Bibelabende mit verschiedenen Bibelgruppen, einzelne Bibeltage und Bibelwochen, in denen ich das Alte und Neue Testament in die Sprache heutigen Lebens zu übersetzen versuche. Die Bibel ist mein Lebensbuch geworden; diese Sammlung von Lebensworten, die Gott uns geschenkt hat, versuche ich lebendig zu machen und sie in das Leben heute zu übersetzen. Dazu helfen mir auch immer wieder Anstöße aus der modernen Lyrik.

In der Regel jeden 1. Samstag im Monat lade ich nach dem Gottesdienst am Samstag um 17.30 Uhr zu einem Predigtgespräch ein, in dem versucht wird, alle Fragen, die in der Predigt aufgeworfen wurden, zu beantworten und die Menschen tiefer in den Glauben einzuführen.

Seit 1993 begleite ich unsere Dominikanische Laiengruppe. Wir treffen uns einmal im Monat zu einer Begegnung, in der diesen Menschen Hilfen für die Gestaltung des Lebens aus dem Geist des Ordens geschenkt werden soll.