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fr. Jordan Horváth OP

Geboren wurde ich 1999 in Györ in West-Ungarn. In der Nähe von Sopron, nahe der österreichischen Grenze, bin ich in einer katholischer Familie aufgewachsen, und habe in Sopron das katholische Gymnasium St. Ursula besucht.

Meine Berufung ist tief mit einer Erfahrung verbunden, die ich kurz vor meiner Firmung erlebt habe. Im April 2014 habe ich mit den anderen Firmlingen, eine Wallfahrt nach Polen gemacht. Dort, auf dem „hellen Berg” von Czestochowa, habe ich zum ersten Mal Ordensleute gesehen. Das war für mich ein neues und sehr faszinierendes Erlebnis. Als ich im Garten eines Klosters einen Paulinermönch sah, der schweigend ein Buch gelesen hat, war ich zutiefst beeindruckt. Ich kann das bis heute nicht mit Worten ausdrücken, aber ich wusste sofort, dass sich etwas in meinem Inneren verändert hat.

In der kommenden Zeit habe ich mehrere Ordensgemeinschaften besucht, angefangen mit den Dominikanern in Sopron, bei denen mein Herz letztendlich hängen geblieben ist. Da das ungarische Vikariat des Dominikanerordens seit einigen Jahren zur norddeutschen Dominikanerprovinz Teutonia gehört, war es klar, dass auch meine Ausbildung im deutschen Sprachraum stattfinden wird.

Dementsprechend habe ich mein Noviziat in Worms verbracht. Nach dieser einjährigen Noviziatszeit habe ich am Fest Kreuzerhöhung, dem 14. September 2019, mit zwei weiteren Mitbrüdern die Einfache Profess abgelegt.

Nun lebe ich im Wiener Konvent und studiere Katholische Fachtheologie an der Universität Wien.

In meinem Leben als Dominikaner spielt die klösterliche Gemeinschaft eine sehr wichtige Rolle, genauso wie das gemeinsame Chorgebet, was für mich persönlich besonders wichtig ist.

Was bedeutet für mich, Dominikaner zu sein? Die ständige Suche nach der Wahrheit durch das Studium, aber inmitten der Menschen.